nach Robert St. John
abgewandelt von Erika Pichler


Die Metamorphische Methode ist eine ganz einfache Herangehensweise, damit die Lebensenergie wieder frei fließen, Selbst-Heilung und persönliche Entwicklung gefördert sowie neue Möglichkeiten ihre Entfaltung finden können. Alte Lebensmuster werden umgewandelt und so wie die Raupe zum Schmetterling wird, kann sich das angelegte Potential des Menschen entfalten. Deshalb ist der Schmetterling das Symbol für die Metamorphische Umwandlung.

Die Arbeit an Füßen, Händen und Kopf ist vom Ansatz her bewusstseinserweiternd und bedeutet für den Klienten eine Loslösung von seiner Vergangenheit, indem negative Einflüsse aus seiner Embryonalzeit und die daraus resultierenden Lebensmuster klar erkannt und umgewandelt werden. Einengende Strukturen, die der freien Entfaltung des seelischen Potentials entgegenstehen, werden verabschiedet, Klarheit und Weite entstehen. Vielleicht erleben wir so etwas wie das „Entfalten unserer Schmetterlingsflügel“.

„Metamorphose ist die Bewegung von dem, der ich bin,
hin zu dem, was ich sein kann –
und im Potential bereits bin."

(Gaston Saint-Pierre)


Sehr zu empfehlen ist diese Arbeit bei Schwangeren und Kindern, weil sich so frühzeitig mögliche Verhaltensfixierungen auflösen können. Als besonders wohltuend und klärend hat sich diese Arbeit bei einer problematischen Schwangerschaft (Stress, Blutungen, Ängste...) bzw. nach einer belasteten ersten Lebenszeit (Frühgeburt, Sectio-Kinder, Kinder nach Einleitung...) erwiesen.
In der Sterbebegleitung erweist sich die Metamorphische Methode dem Sterbenden als Hilfe, in sich zu ruhen und Frieden zu finden.

Die Lebensenergie fließt wieder frei und wir erleben neue Möglichkeiten der Entfaltung.